Griechisches Olivenöl wird bevorzugt aus den Früchten des Koroneiki Olivenbaumes gewonnen. Die Oliven Sorte Koroneiki steht für höchste Qualität und ist bekannt für ihr fruchtig mildes Aroma und ihren niedrigen Säuregehalt. Nicht umsonst wurde die Koroneiki Olive auf dem internationalen Wettbewerb für Olivenöl in Madrid für ihre Reinheit, Qualität, Geschmack und Güte mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Sie gilt nach wissenschaftlichen Standards als die weltweit beste Olivensorte für Olivenöl, während zum Beispiel Kalamon Oliven sich eher zum Verzehr eignen.
Die Koroneiki Olive gedeiht in fruchtbarer Lehmerde an den Hängen im Süden des griechischen Peloponnes. Die klimatischen Bedingungen der Halbinsel sind geprägt von viel Sonnenschein und warmen Westwinden – optimale Voraussetzungen für das Reifen der Ölfrüchte und eine reiche Olivenernte.
Bei der Ernte der Koroneiki Oliven, die Anfang bis Mitte November stattfindet, werden die Früchte auf traditionelle Weise mit Stöcken und Rechen von den Zweigen abgestreift und in Netzen aufgefangen. Um höchste Qualität des späteren Olivenöls sicher zu stellen, werden die Koroneiki Oliven unmittelbar nach der Ernte in der Ölmühle weiterverarbeitet. Hier erfolgt die Kaltpressung der Koroneiki Oliven, was bedeutet, dass die Temperatur von 27 Grad Celsius nicht überschritten werden darf. Einzig die kalte Erstpressung der Koroneiki Oliven gewährleistet, dass alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Neben dem unverwechselbaren fruchtig milden Geschmack und dem leicht pfeffrigen Abgang zeichnet sich griechisches Olivenöl aus Koroneiki-Oliven auch durch seine Bekömmlichkeit aus, da es über einen besonders niedrigen Säuregehalt verfügt. Nicht umsonst gilt gerade das Olivenöl aus Koroneiki Oliven als universeller Begleiter von mediterranen Speisen und als Zutat für leckere Salatdressings - weit über die Grenzen Griechenlands hinaus.